Definition laut Anlage 1a zu den Rahmenempfehlungen nach § 125 Abs. 1 SGB V vom 1. August 2001 in der Fassung vom 1. Juni 2006 Behandlung durch mit heißem Wasser getränkten aufgerollten Frotteetüchern mit starker Wärmeintensität und der Möglichkeit gleichzeitiger mechanischer Beeinflussung der Haut.
Therapeutische Wirkung: Arterielle Hyperämie, Stoffwechselsteigerung, Muskeldetonisierung. Verbesserung der Dehnfähigkeit von bindegewebigen Strukturen. Reflektorische Reaktionen auf innere Organe. Schmerzdämpfung. Vegetativ/psychische Entspannung bei großflächiger Wärmeapplikation. Als ergänzendes Heilmittel zu anderen physikalischen Maßnahmen zur Wirkungssteigerung.
Leistung: Anlegen der Heißen Rolle unter Beachtung der Wärmeempfindlichkeit des Patienten
Mindestbehandlungsdauer: 10 Minuten inklusive der Vor- und Nachbreitungszeit